V+ – Fonds – Was ist das?

Altersvorsorge, Lebensversicherung, Sicherheit, Vorsorge für Kinder und Alter – Sie haben in V + – Fonds investiert? Ihnen wurde eine sichere Anlage als Altersvorsorge angeboten? Sie investierten Ihr Erspartes oder lösten eine andere Geldanlage auf? Doch nun überwiegen die Sorgen um die Sicherheit und Sie müssen überlegen ob Sie rechtliche Hilfe nötig haben? Leider sind die Sorgen in diesem Fall berechtigt.

Anleger, die sich im Zusammenhang mit einer V+-Fonds – Beteiligung an Röhlke Rechtsanwälte wenden, berichten davon, dass Ihnen der Vertrag als ein sicheres Produkt der privaten Vorsorge empfohlen wurde. Teilweise wurde ihnen das Produkt sogar ausdrücklich als Vorsorgemöglichkeit für die Kinder unter der Bezeichnung „V+-Kids“ empfohlen. In sehr vielen Fällen berichten die betroffenen Anleger weiter, dass Ihnen zur Kündigung bestehender Altersvorsorgeprodukte wie Lebensversicherungen usw. geraten wurde, um die auf diese Weise frei gewordenen Gelder in V+-Fonds zu investieren.

Dies führt dazu, dass die Anleger, die sich an Röhlke Rechtsanwälte wenden, zunächst über die wahren Hintergründe ihrer angeblich so sicheren und lukrativen Investition aufgeklärt werden müssen. Ein kurzer Überblick über die Zusammenhänge für Sie:

Sämtliche V+-Fonds, es gibt zur Zeit vier, wurden als Publikumskommanditgesellschaften konstruiert. Es handelt somit sich um Unternehmensbeteiligungen an Kommanditgesellschaften, die die Besonderheit aufweisen, dass die Unternehmensanteile nicht unmittelbar durch den Anleger gehalten werden, sondern ein Treuhänder zwischengeschaltet ist, der die Anteile für die Anleger hält. Deshalb sind Sie als Anleger bei V+ auch nicht direkt Kommanditisten, sondern Treugeber.

Da die Gesellschaftsverträge der V+- Gesellschaften vorsehen, dass der Treugeber im Innenverhältnis einem Kommanditisten gleichgestellt ist, kommt es für die rechtlichen Konsequenzen auf diese Unterscheidung jedoch kaum an.

Sie, als Anleger sind der Treugeber, dieser haftet nahezu wie ein Kommanditist.

Der Kommanditist haftet für die Schulden der Gesellschaft an der er beteiligt ist grundsätzlich in Höhe der Einlage, zu deren Einzahlung er sich verpflichtet hat. Im Gesellschaftsvertrag kann jedoch vereinbart werden, dass die Haftung auf die sogenannte Hafteinlage weiter begrenzt wird. Diese Hafteinlage ist in das Handelsregister aufzunehmen.

Durch eine Unterschrift unter einen V+ – Vertrag verpflichtet sich der Anleger also den dort genannten Betrag in voller Höhe einzuzahlen. Eine vorzeitige Beendigung ist regelmäßig nicht möglich. Der Anleger ist bis zum Ablauf der im Vertrag festgehaltenen Mindestlaufzeit gebunden.

Was bedeutet das für mich als betroffener Anleger konkret?

D. h., dass, selbst wenn bereits bekannt wäre, dass eine Gesellschaft enorme Verluste schreibt, der Anleger weiter zur Einzahlung verpflichtet bliebe. Im schlimmsten Fall würde der sog. Totalverlust, der Verlust sämtlicher eingezahlter und möglicher Weise sicher geglaubter Gelder drohen.

Die Möglichkeiten zum Ausstieg bestehen im Wege der Geltendmachung von Schadensersatz gegen Gründungsgesellschafter und/oder Vertrieben, außerordentlicher Kündigung und Widerruf. Röhlke Rechtsanwälte vertreten bereits eine Vielzahl geschädigter Anleger und ihrer Familien bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Aus Erfahrung wissen wir um die enorme Belastung für Sie als Anleger aber auch für Ihre Familien, wenn aus Sicherheit auf einmal der Totalverlust entsteht und die finanzielle Zukunft bedroht ist. Wir können helfen.